Wein, Genuss & mehr

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Schiefertafel März 2026

Amlinger´s Schiefertafel und Newsletter
März 2026

27.2.26 20°C - Was für eine Sonnenausbruch. Klimabegünstigtes Moseltal - perfekt für Wein, nicht nur heute. Wir haben diesen Winter nicht einmal (0!) Schnee geschippt, dank wärmespendendem Fluss und warmen Südwestklima war er immer schnell weggetaut. Erstes Highlight hier in der Calmont-Region ist die rosa Blüte des roten Weinbergspfirsiches - 3000 der 7000 Bäume wachsen hier. 

Die pelzige, kleinfrüchtige Delikatesse mit intensiv rotem Fruchtfleisch prägt mit zartrosa Blüten die Landschaft. Er wird zu Likören, Bränden, Marmeladen und feinen Desserts verarbeitet.

In vielen Fällen braucht der Mensch den Wein. Er stärkt den schwachen Magen, erfrischt die ermatteten Kräfte, heilt Wunden an Leib und Seele, verscheucht Trübsal und Traurigkeit, verjagt die Müdigkeit der Seele, bringt Freude und entfacht unter Freunden die Lust am Gespräch. Augustinus von Hippo, 354-430

Wanderungen und mehr in der Pfirsichblüte
www.amlinger.de/pfirsich

“Mosel erblüht:” Frühlingserwachen an der Mosel: Die Blüte des Weinbergpfirsichs 2026

Im März blühen die Weinbergspfirsichbäume rosa und setzen bezaubernde Farbpunkte im Moseltal. Der „Moselkrampen“ zwischen Cochem und Reil verwandelt in ein rosa Blütenmeer. Mit rund 10.000 Bäumen beherbergt diese Region drei Viertel des gesamten Bestands an MoselWeinbergPfirsichen. Von Mitte März bis Anfang April bietet sich Besuchern hier ein einzigartiges Naturschauspiel.

Highlights der Blütezeit (12. bis 29. März 2026)

 Einladung zur exklusiven Probe: Pfirsichgenuss und beste Weine der Calmont-Region

Vorgestellt von der deutschen Weinkönigin Anna Zenz, dazu der Mosel-Weinkönigin und die Weinmajestäten von Bremm, Ediger-Eller und Neef.. 

Wir laden Sie herzlich zu einem ganz besonderen Genussabend ein: Erleben Sie eine moderierte Weinprobe mit der Deutschen Weinkönigin Anna Zenz, der Moselweinkönigin Teresa Oster und den Weinmajestäten aus Bremm, Ediger-Eller und Neef, die Sie mit Charme, Wissen und Leidenschaft durch den Abend begleiten. Passend zur Mosel-Blüte-Zeit  erleben Sie Bestes vom Roten Moselweinbergspfirsich und ausgesuchte Weine aus den besten Lagen der Calmont-Region, deren steilste Weinberge Europas nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern auch unvergleichliche Aromen hervorbringen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam auf die Schätze der Mosel anzustoßen! Freitag 27.3. 19:00 Calmont-Forum Bremm

Eintritt 25,- (Vereinsmitglieder 19,-). Vorverkauf: Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto DE63 5706 9144 0002 1056 90, Verwendungszweck: Name der Teilnehmer. Restkarten an der Abendkasse. 
Mehr: www.calmont-region.de

Genussvolle Cocktails rund um den roten Mosel-Weinbergspfirsich.
Eine ganz besondere Frucht!

Auch unsere Crema vom roten Weinbergpfirsich ist eine tiefrote, süßsaure Geheimwaffe für Ihre Hausbar und verwandelt jeden Drink in ein aromatisches Highlight. Ob als prickelnder „Red Peach Royal“ mit edlem Crémant, als eisgekühlter Slushy für die ersten Sonnenstrahlen oder in der raffinierten alkoholfreien Variante mit Tonic und Rosmarin – diese Essig-Crema bringt eine komplexe Tiefe ins Glas. Kombiniert mit knusprigen Ziegenkäse-Crostini erleben Sie ein geschmackliches Dream-Team, das den Winter vergessen lässt und den Frühling direkt auf den Gaumen zaubert.

Mehr: Genussvolle Cocktails rund um den roten Mosel-Weinbergspfirsich

Dazu passend:
Frühlingserwachen & Weinbergspfirsich - Probepaket

Wenn der Duft von Weinbergpfirsich auf die Spritzigkeit eines eiskalten Seccos trifft, hat der Winter keine Chance mehr. Gönnen Sie sich diesen Moment der Leichtigkeit – Sie haben ihn sich verdient. Jetzt bestellen und den Frühling entkorken!

Mit diesem abwechslungsreichen Paket sind Sie für alles gewappnet: vom spritzigen Aperitif auf der Terrasse bis zum festlichen Spargelessen. Entdecken Sie die tiefrote Aromenwelt des Roten Weinbergpfirsichs und perfekt abgestimmte Weine.Das ist in Ihrem Paket:

Dieses Paket ist Ihre Eintrittskarte für einen genussvollen Frühling – von spritzigen Cocktail-Abenden auf der Terrasse bis zum perfekt begleiteten Spargelessen. Holen Sie sich den Geschmack der ersten Sonnenstrahlen und der regionaltypischen, seltenen Pfirsiche direkt nach Hause.


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33 2021er Riesling Crémant trocken

Handgelesen in steilen Schieferlagen, traditionell in der Flasche vergoren und mit liebevoller Hand gerüttelt: In der Nase Feuerstein und dazu viel Frucht wie (...)

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36 2024er AMSECCO

Unser absolut fruchtiger AMSECCO ist kein gewöhnlicher Perlwein, sondern eine lebendige Mischung aus prickelnder Lebendigkeit und intensiver Frucht. Er ist pe(...)

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0,75l(8,67 Euro / Liter, Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand) Enthält Sulfite Alk. 10,0%vol E in 100ml: 291kJ (68 kcal) Zutatenverzeichnis und Nährwertangaben Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure

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50  Likör vom Roten Weinbergspfirsich

Wundervoll als Kir im Secco oder Crémant, oder im Sommer auf einer Kugel Zitroneneis. Aus dem hier an der Mosel verbreiteten dunkelroten, kräftigen Weinbergs(...)

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crema  Roter Weinbergpfirsich Crema mit Fruchtmus

Passend nicht nur zur kalten Jahreszeit. Für herzhafte Salate, Dressingvariationen, zum Abschmecken von Broten und kalten und warmen Speisen.  mehr...

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gin-w  Amlinger Weinbergspfirsich Gin

Mosel Dry Gin - handcrafted. Ein kristallklares Destillat mit dem zarten Rouge des Roten Weinbergpfirsichs. Am besten zusammen mit gutem Tonic und einem Hauch(...)

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mar  Fruchtaufstrich vom Roten Weinbergpfirsich

Der besondere Fruchtaufstrich mit dem intensiven Geschmack des hier an der Mosel regionaltypischen Roten Weinbergpfirsichs. Dezente Säure. 60% Fruchtanteil. Au(...)

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230g (21,74 Euro / kg, Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand). Enthält SULFITE

Der Rote Mosel-Weinbergspfirsich

Der Pfirsich kommt aus China, dort sind seit ca. 2200 v.Chr. verschiedene Sorten unter dem Namen „Sing“ bekannt. Im 2.Jhd. v. Chr. kam er über Vorderasien nach Persien und von dort aus als "Perserapfel" durch die Römer nach Italien, Südfrankreich und Germanien. In Deutschland fanden sich in der Saalburg, einem Römerkastell im Taunus, Pfirsichkerne aus dem Jahre 128 n. Chr. Im Mittealter wird der Pfirsich von z.B. Albertus Magnus als „persicum“ sowie von Hildegard von Bingen erwähnt. Hieronymus Bock (* 1498 - †1554, saarländischer Botaniker,  lutheranischer Prediger und Arzt) erwähnte drei Sorten, weiß, gelb und ganz blutrot - unser Weinbergspfirsich. Er war seit dem Mittelalter vor allem in den klimatisch günstigen Weinanbaugebieten verbreitet, nicht nur als Plantage und in Streuobstwiesen, vor allem zwischen den Weinbergen lockerten die rosa blühenden, kleinwüchsigen Bäume die Landschaft aus. Heute findet man fast nur noch an der Mosel diese Bäume.


Frühlings- und Spargelweine, trocken und halbtrocken


Frühlings- und Spargelweine, feinherb und fruchtsüß

Versand mit Paketdienst 2026

Gerne versenden wir Ihren Wein mit Paketdienst. Leider hat DHL allen Winzern den Vetrag gekündigt. Neuer Vetrag wäre 15,- brutto je Paket - das ist leider viel zu teuer. Wir sind in Verhandlung, aktuell können wir anbieten:

 

Was ein Glas Wein über unser Universum verrät

In Ihrem Weinglas verbirgt sich weit mehr als nur Aroma und Terroir – es ist ein chemisches Mysterium, das unsere Wissenslücken über das gesamte Universum widerspiegelt. Erstaunlicherweise ist selbst heute fast jede zweite Substanz in einem edlen Tropfen für die Wissenschaft noch völlig unbekannt. Doch wo die menschliche Sensorik und klassische Analytik an ihre Grenzen stoßen, übernehmen jetzt selbstlernende KI-Modelle die Detektivarbeit, um die rätselhaften Moleküle zu entschlüsseln. Tauchen Sie ein in eine faszinierende Analyse, die zeigt, warum Ihr nächster Schluck Wein eigentlich eine Reise in die Tiefen des chemischen Unbekannten ist und wie künstliche Intelligenz das „Puzzle des Kosmos“ im Glas endlich löst.

Podcast unter https://www.spektrum.de/podcast/spektrum-podcast-was-ein-glas-wein-ueber-unser-universum-verraet/2305114 

Wanderfalke, Winzer & Naturimpressionen von Hans-Peter

Heute war seit langen Mal wieder ein sonniger Tag bei uns. Und schon habe ich ein Wanderfalkenpärchen im Fels an der Mosel entdeckt.
Nach dem der Wanderfalke in den 1950-70er Jahren durch Umweltgifte fast ausgerottet war, haben sich die Bestände, durch das Verbot von DDT und andere Gifte 1980, wieder erholt. Er gilt heute als nicht gefährdet. In RLP gibt es ca. 100-130 Brutpaare.Er ist der schnellste Jäger der Welt. Im Sturzflug von über 320 km/h schlägt er fast ausschließlich Vögel, wie Tauben, Stare, Drosseln, Enten Bei uns ist er meist in den Felswänden zu finden, die perfekte Bedingungen bieten. In den wärmeren Gebieten, wie im Moseltal, ziehen sie im Winter nicht weg, sondern bleiben hier. Man sieht sie im Winter nur weniger.Für mich ist der Wanderfalke eines der schönsten und imponierendsten Tiere im Kreis Cochem-Zell. 
Ich freue mich jedes Mal wenn ich ein Brutpaar sehe.
Hans-Peter Amlinger, Neef

Sieger-Fotos aus der Calmont-Region: auch mit Hans-Peter 

Der Fotowettbewerb zur Calmont-Region ist zu Ende gegangen und wir haben so viele fantastische Einsendungen erhalten. Von magischen Momenten in den Steilhängen bis hin zu idyllischen Winkeln in Bremm, Ediger-Eller und Neef – ihr habt unsere Heimat perfekt eingefangen.
Der Vorstand des Fördervereins hatte die Qual der Wahl, aber nun stehen die Gewinner fest:
1. Platz: Christiane Claudy
2. Platz: Hans-Peter Amlinger
3. Platz: Steffen Engel & J. Schwarz (doppelt vergeben!)
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger! Ihr könnt euch auf tolle Preise rund um unsere regionalen Weine freuen.
Die Siegerbilder und viele weitere Highlights findet ihr ab sofort auf unserer Website: www.calmont-region.de 
#CalmontRegion #Fotowettbewerb #Mosel #Bremm #EdigerEller #Neef #Weinberge #HeimatLiebe #Gewinner

Milder Winter hier an der klimatisch begünstigten Mosel. Impressionen von Hans-Peter

Deutschlands Schönster Wanderweg 2026 – gleich zwei aus unserer Nachbarschaft

Publikumswahl seit 20 Jahren - und sogar zwei der 10 Kandidaten sind bequem von Neef zu erreichen. Tiefblaue Seen oder schroffer Schiefer und verwunschene Eichen? Interessante Ergänzungen, auch teils mit Bus zu erreichen oder mit dem Auto, zu den Wanderungen direkt ab Weingut

HeimatSpur MaareGlück (35km von Neef)

"Manchmal reicht ein Blick, um zu wissen, dass man an einem außergewöhnlichen Ort ist. Wenn das tiefblaue Wasser der Dauner Maare zwischen grünen Hängen schimmert und sich Himmel und Erde darin spiegeln, beginnt das, was die HeimatSpur MaareGlück ausmacht: ein Wandererlebnis, das berührt. Die Rundtour verbindet mit dem Schalkenmehrener, dem Weinfelder und dem Gemündener Maar drei der eindrucksvollsten Vulkanseen der Eifel. Jeder von ihnen besitzt seinen eigenen Charakter – gemeinsam erzählen sie die Geschichte einer Landschaft, die von der Kraft der Erde geformt wurde und bis heute spürbar wirkt. Bereits der Aufstieg zum Maarkreuz eröffnet einen weiten Blick über Schalkenmehren und das gleichnamige Maar. Ein Moment, der innehalten lässt und den Rhythmus der Tour vorgibt."
Quelle: https://die-schoensten-wanderwege.de/touren/rheinland-pfalz/heimatspur-maaregluck.html

Traumschleife Altlayer Schweiz (17km von Neef)

"Der Weg Altlayer Schweiz ist der schönste Weg, weil er eine finale Harmonie aus Natur, Aussicht und Kultur vereint. Von Beginn an führt ein alter, grasbewachsener Wirtschaftsweg in eine imposante Felspassage, wo sich von schroffen Schieferfelsen aus atemberaubende Blicke ins tief eingeschnittene Hitzelbachtal eröffnen. Die bizarren Kronen- und Stammformen der Eichen setzen eine einzigartige, fast skulpturale Atmosphäre.Der anschließende Abstieg erfordert Trittsicherheit, doch die Rast in der Wanderhütte belohnt mit neuer Kraft, bevor eine weite Schleife ins Tal führt. Auf dem schmalen Pfad am Wasser entlang entfaltet sich eine romantische, verwunschene Stimmung, die das Fließen des Wassers und das sanfte Rauschen des Geländes spürbar macht. Der anschließende Feldweg hin zum Altlayer Bachtal lässt ein ruhiges, offenes Landschaftsbild entstehen, in dem sich Weite und Intimität der Natur begegnen."
Quelle: https://die-schoensten-wanderwege.de/touren/rheinland-pfalz/traumschleife-altlayer-schweiz.html

Urlaub im Frühling an der Mosel

Ab dem 27. März haben wir wieder geöffnet, genauso wie auch die meisten Restaurants und die ersten Schiffe. Perfekt für ein paar Tage abschalten, Sonne tanken, perfekt zur Burnout-Prevention, Natur, wandern, Landschaft und Wein. Für kurze Aufenthalte bieten sich unsere Gästezimmer im denkmalgeschützten Weingut an oder unser komfortablen Ferienwohnungen mit der vollen Auswahl. 

Urlaubs-Angebote

Die Rettung des Mosel-Apollo und des Steillagenweinbaus

Interessanter Artikel von Dr. Detlef Mader: Wusstet Ihr, dass jeder Schluck Wein aus der Steillage zum Überlebenselexier für eine der seltensten Kreaturen Europas werden kann? Dieser Artikel entführt dich an die schroffen Hänge der Mosel, wo Winzer und Naturschützer eine ungewöhnliche Allianz geschmiedet haben, um den prachtvollen Apollofalter vor dem Aussterben zu bewahren. Es ist eine faszinierende Reise durch schwindelerregende Weinberge, die zeigt, wie traditionelles Handwerk und moderner Artenschutz Hand in Hand gehen. Wer verstehen will, warum Weinbau weit mehr ist als nur Landwirtschaft, darf diese Rettungsgeschichte nicht verpassen - auch ausgefochten gegen die Deutsche Umwelthilfe, die den Weinbau hier quasi verbieten wollte.

Mehr: https://www.weinfreaks.de/themen/die-rettung-des-mosel-apollo-und-des-steillagenweinbaus

Professor aus Schottland, der noch nie in einem Weinberg war und noch nie einen Wein gemacht hat, erzählt uns, dass Schiefer nach nichts schmeckt

Spüren Sie bei einem Mosel-Riesling wirklich den legendären Schieferboden, von dem alle Winzer sprechen? Ein britischer Geologe wirft jetzt einen steinigen Vorwurf in die Weinwelt: Das berühmte "Schiefer-Aroma" sei reine Geschmackstäuschung! Denn reiner Schiefer sei geschmacklos und löse sich nicht auf – im Wein würden sonst Gesteinsbröckchen schwimmen. Stattdessen, so seine provokante These, nutze die Branche das Bild der markanten Felsen nur als griffiges Marketing, während komplexe Faktoren wie Mikroorganismen und Klima den echten Charakter prägen. Die Branche kontert: Es handle sich um sprachliche Spitzfindigkeiten. Doch was steckt wirklich hinter dem geheimnisvollen Kribbeln auf der Zunge – Stein, Erde oder pure Poesie? Wie viel Geologie wirklich im Glas ist und warum sogar Regenwürmer eine Hauptrolle spielen könnten: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/geologe-raeumt-mit-weinwerbung-auf-schiefer-schmeckt-nach-nichts-100.html

Unsere Meinung: nicht so viel an Steinen lecken - lieber Riesling trinken

dav dav dav

Ach, der Herr Geologe aus Wales. Er sagt, man könne Schiefer nicht schmecken. Technisch gesehen hat er ja recht. Wenn Sie ein Stück blaugrauen Moselschiefer ablecken, schmecken Sie ... Stein. Nichts. Trocken und stumm.

Aber hier an der Mosel geht es nicht um das reine Gestein. Es geht um das, was der Schiefer ermöglicht. Um das, was in tausend Wintern geschieht, wenn er sich in der Kälte zusammenzieht und wieder öffnet, wenn er verwittert und Nähstoffe abgibt. Um die Wärme, die er den ganzen Tag über speichert und in der kalten Nacht an die Wurzeln meiner Rieslinge zurückgibt. Es geht um den harten Kampf der Rebe, deren Wurzeln sich durch die engen Spalten zwängen müssen, um an die wenigen Nährstoffe und die Feuchtigkeit tief unter der Oberfläche zu gelangen. Dieser Kampf, dieses Ringen – das schmecken Sie.

Und der Wein beginnt nicht im Glas. Er beginnt im Leben unter meinen Füßen. Was der Gelehrte nicht sieht, wenn er auf sein reines Gestein starrt, ist das Bodenleben. Es sind die Regenwürmer, die den verwitterten Schiefer mit Humus vermählen. Es sind die Pilzfäden und Mikroben, die ein unsichtbares Netz knüpfen und meinen Reben sagen, was sie brauchen. Diese ganze lebendige Gemeinschaft nährt sich vom Schiefer, atmet ihn ein und verwandelt ihn. Der Wein schmeckt nicht nach totem Gestein, sondern nach diesem Dialog zwischen Stein und Leben.

Wissen Sie, wie es in meinem Wingert riecht, nach einem kräftigen Sommergewitter? Wenn der warme Regen auf die heißen Schieferplatten prasselt? Dann steigt dieser unwiderstehliche, erfrischende Duft auf – kühl, erdig, metallisch-sauber. Genau so riecht unsere Heimat, genauso der Riesling später aus exakt diesem Weinberg. 

Den Duft des lebenden Schieferweinbergs, den finden Sie auch im Wein. Und ebenso diese schiefrige Eleganz mit einerseits Kühle, aber auch Reife;  diese klare, fast schneidende Frische; diese Eleganz, die den Moselriesling von allen anderen Weinen der Welt unterscheidet. Das ist die Stimme meines Bodens, von diesem speziellen Stück Erde. 

„Schiefer“ ist für uns Winzer kein reines chemisches Analysenergebnis. Es ist ein Wort für ein Gefühl. Für eine Herkunft. Für Jahrhunderte, in denen wir gelernt haben, diese steilen Hänge zu lesen und zu verstehen. Und wenn Sie  bei einer unserer Weinproben diesen typisch moseltypischen, Geschmack erkennen und sagen: „Ah, das ist der Schiefer!“, dann weiß ich, sie haben verstanden. Sie haben unsere Heimat geschmeckt. Und das ist keine Täuschung – das ist die wahre, ehrliche Magie unserer Rieslinge.

Weine, auf Schiefer gewachsen. Schmecken sie Schiefer im Wein?

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12 2024er »Braunschiefer« Riesling halbtrocken SILBER

Ein Lieblingswein auf unseren Familienfesten - und vielleicht bald auch Ihrer? Ein Riesling, der nicht nur von seinem einzigartigen Devonschiefer-Terroir erzäh(...)

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24 2024er Frauenberg Riesling Kabinett GOLD

Mosel Kabinett - einzigartig in der Welt. Leichter Alkohol, aber so viel Substanz, Fruchtaromen, Spiel und Gehalt. Spaß pur, einfach kühl geniessen - dann ent(...)

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25 2024er Frauenberg Riesling Gold Label GOLD

Eine Zeitreise in flüssigem Gold! Dieser Frauenberg Riesling ist nicht einfach nur ein Wein - er ist ein lebendiges Stück Mosel-Geschichte. Bereits 1897 in Re(...)

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31.3 2019er Rosenberg RÉSERVE Pinot Noir STEILLAGE trocken GOLD

Diese Pinot Noir RÉSERVE ist ein echtes Winzer-Meisterwerk, ein Burgunder von karger Eleganz und konzentrierter Tiefe, gereift in Steillagen auf Schiefer und 3(...)

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6 2024er »Schiefer« Riesling trocken SILBER

Der Inbegriff der Mosel! Unser säurearmer und fruchtvoller Schiefer-Riesling ist nicht nur unser meistverkaufter trockener Wein, er ist die reinste Seele unser(...)

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69 2023er Pinot Noir »Junge Reben - Junges Fass« trocken GOLD

23er, zweiter Jahrgang! 2022er AWC Vienna Gold - zweitbester Spätburgunder der Welt! Er erzielte 92,3 Punkte, der beste 92,7 Punkte - der kostet allerdings 69(...)

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7.1 2024er Frauenberg STEILLAGE Riesling trocken SILBER

Dies ist kein Wein von irgendwo. Dies ist ein Stück Zuhause, das wir jeden Tag von unserer Haustür aus sehen. Ein Riesling aus unserer Lieblings-Steillage, di(...)

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0,75l(9,20 Euro / Liter, Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand) Enthält Sulfite Alk. 12,5%vol E in 100ml: 328kJ (77 kcal) Zutatenverzeichnis und Nährwertangaben Deutscher Qualitätswein Mosel

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7.2 2024er Calmont STEILLAGE Riesling trocken

Absolut begeisternder, dichter und kraftvoller Ausnahmewein aus dem steilsten Weinberg Europas, dem Bremmer Calmont. Herb und fruchtig, echte Frucht nach reif(...)

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Weinwissen nicht nur für Angeber: Mineralik im Wein.
Experiment. Versuch macht kluch - Steine eingelegt in Riesling!

Der schottische Geologe will also nachgewiesen haben, dass geologische Mineralien selbst geschmacks- und geruchlos sind; ein Kieselstein schmeckt nach nichts, solange er trocken ist

Wir machen das Experiment und wir probieren blind und berichten in 8 Wochen. Wer mitprobieren will, gerne melden. Die Plätze sind begrenzt. 

  1. Kontrolle - ohne alles
  2. Riesling + Schiefer vom Bernkasteler Doktor. Verwitterter blauer Devonschiefer. Teuerster Weinberg Deutschlands.
  3. Riesling + Erdener Prälat - verwitterte, roter Fels, der besonders eisenhaltig ist. Mit dem Ürziger Würzgarten eine Ausnahme an der Mosel und ganz andere Weine wie im Erdener Treppchen daneben
  4. Riesling + Neefer Frauenberg - Schiefer und Quarzit
  5. Riesling + Kloster Stuben - Flusskiesel
  6. Riesling + Romanée-Conti in Vosne-Romanée, Burgund. Ein Kalkstein dort geklaut (ist verjährt ;-). Dort wächst der teuerste Rotwein der Welt. Ein Flasche 1945er wurde 2018 für 480.000$ versteigert.

Seinen Sie also gespannt, ob wir blind was schmecken. Mehr im nächsten Newsletter!

1. Die Illusion des direkten Transfers: Kein gelutschter Stein oder warum der Boden nicht im Glas schwimmt

Lange Zeit dominierte die romantische Vorstellung, die Rebwurzel würde Mineralien wie Kalium oder Magnesium direkt aus dem Schiefergestein lösen und unverändert in die Traube transportieren, wo man sie dann als „steinigen“ Geschmack wahrnimmt. Der schottische Geologe Alex Maltman hat in seinen umfassenden Analysen jedoch nachgewiesen, dass geologische Mineralien selbst geschmacks- und geruchlos sind; ein Kieselstein schmeckt nach nichts, solange er trocken ist. Was wir als „Mineralität“ oder „Feuerstein“ wahrnehmen, sind biochemische Umwandlungsprozesse.

Aber Mineralik im Wein mehr als die wässrige Extraktion von Steinen. Bodenleben, Wurzeln - Der Boden liefert also nicht den Geschmack, sondern er provoziert die Rebe und Hefe dazu, ihn zu produzieren.

Wie Jamie Goode in Wine Science erläutert, fungiert der karge Schieferboden nicht als Gewürzregal, sondern als strenger Erzieher: Die geringe Wasserhaltefähigkeit und der Nährstoffmangel des Schiefers erzeugen Stress bei der Rebe. Dieser Stress verändert den Stickstoffhaushalt der Pflanze und führt zur Bildung spezifischer Aminosäuren und Vorläufersubstanzen (Prekursoren) in der Beere. Erst die Hefe wandelt diese im Gärkeller in jene flüchtigen Schwefelverbindungen (Thiole) um, die wir sensorisch als „rauchig“, „steinig“ oder „mineralisch“ interpretieren. Der Boden liefert also nicht den Geschmack, sondern er provoziert die Rebe und Hefe dazu, ihn zu produzieren.

2. Das Rätsel der Salzigkeit: Bernsteinsäure und die Textur des Weins

Wenn Verkoster bei einem großen Riesling oder Spätburgunder vom Schiefer eine „salzige“ Note auf den Lippen beschreiben, handelt es sich chemisch gesehen fast nie um Kochsalz (Natriumchlorid) aus dem Boden. Die Konzentration von Salzen im Wein liegt weit unter der menschlichen Wahrnehmungsschwelle für „salzig“.

Aktuelle önologische Studien identifizieren stattdessen die Bernsteinsäure (Succinic Acid) als Hauptverdächtigen. Sie ist ein natürliches Nebenprodukt der alkoholischen Gärung und entsteht vermehrt, wenn Hefen unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen – etwa bei Nährstoffmangel, wie er auf Steillagen-Schiefer oft vorkommt. Bernsteinsäure besitzt ein komplexes Profil, das salzige, bittere und umami-artige Komponenten vereint. Goode und andere Forscher betonen zudem, dass „Mineralität“ oft weniger ein Aroma, sondern ein haptisches Erlebnis ist: Eine hohe Gesamtsäure in Kombination mit einem niedrigen pH-Wert und der besagten Bernsteinsäure erzeugt eine elektrische Spannung und ein „Prickeln“ am Gaumen, das unser Gehirn als Salzigkeit übersetzt.

3. Reduktion als Stilmittel: Der „Duft“ des Schiefers

Ein weiterer Schlüsselfaktor, den Sensorik-Experten wie Wendy Parr hervorheben, ist das Phänomen der Reduktion. Auf kargen Böden neigen Weine während der Gärung dazu, weniger fruchtige Ester, aber dafür mehr komplexe Schwefelverbindungen (wie Benzylmercaptan) zu bilden. In hoher Konzentration riechen diese nach faulen Eiern (Böckser), doch in winzigen, kontrollierten Dosen erinnern sie an Zündplättchen, nassen Stein oder Feuerstein.

Die Wissenschaft legt nahe, dass wir diesen Geruch oft kulturell mit „Schiefer“ assoziieren, weil wir gelernt haben, dass Weine von dort so riechen. Es ist eine faszinierende Art der Synästhesie: Da der Wein nicht primär nach Frucht schmeckt und eine kühle, straffe Struktur aufweist, greift unser Gehirn auf das Bild des Bodens zurück, auf dem die Rebe gewachsen ist. Wendy Parr konnte in Studien zeigen, dass Profi-Verkoster den Begriff „Mineralität“ besonders dann verwenden, wenn Fruchtaromen fehlen und stattdessen rauchige Noten dominieren. Die „Mineralität“ im Duft ist also das Ergebnis auch des Ausbaus des Weines. So entsteht im Glas das präzise Abbild einer Landschaft, die eigentlich geruchlos ist, aber durch die harten Bedingungen des Schiefers erst ihre unverwechselbare Identität erhält.

Wässrige und Alkoholische Extraktion Wer hat jetzt recht? 

Ein Experiment durch Grahm: Steine in denselben Wein einlegen: “(...) Granit, Noyo [River] Kopfsteinpflaster, schwarzer Schiefer und Pami-Kieselsteine“, erinnert er sich. Grahm stellte große Veränderungen in der Textur und im Mundgefühl des Weins fest, sowie dramatische Unterschiede in der Aromatik, Länge und Persistenz des Geschmacks. „In jedem Fall sorgten geringe Mengen an Mineralien für weitaus mehr Komplexität und eine größere Persistenz am Gaumen. Ich persönlich bin der Meinung, dass mineralreichere Weine einfach ganz anders sind.“ Er fügt hinzu: „Sie scheinen eine Art Kern oder Dichte um ihr Zentrum herum zu haben; sie sind gebündelt, fokussiert, kohärent, so wie ein Laser Licht kohärent macht. Es ist eine andere Art von Dichte als die Tannindichte, irgendwie tiefer im Wein als die Tannine.“ Quelle: S. 103 Wine Science: The Application of Science in Winemaking, Jamie Goode (Author)

Andererseits: Um die Theorie des direkten Geschmacksübergangs endgültig auf die Probe zu stellen, beschreibt der Geologe Alex Maltman (Vineyards, Rocks, and Soils) ein ebenso simples wie entlarvendes Experiment: Man lege zerkleinerte Steine vom Weinberg – sei es Schiefer, Granit oder Kalk – über mehrere Wochen direkt in Wein ein. Das Ergebnis ist für Terroir-Romantiker ernüchternd: In Blindverkostungen schmecken diese Weine nicht mineralischer, salziger oder steiniger als die Kontrollgruppe. Der Grund ist chemisch simpel: Geologische Gesteine sind stabil und in der schwachen Lösung eines Weins (pH 3,0–3,5) nahezu unlöslich. Würde sich tatsächlich Material lösen (was bei Kalkstein in geringem Maße passieren kann), hätte dies einen paradoxen Effekt: Es würde die Säure neutralisieren. Der Wein würde also nicht „mineralisch-frisch“ und rassig schmecken, sondern flacher und breiter wirken. Dies belegt, dass Mineralität im Glas keine physikalische Extraktion wie bei einem Teebeutel ist, sondern eine komplexe illusionäre Wahrnehmung, die durch die Arbeit der Rebe und der Hefe entsteht.

Frühlings-Urlaub

4 Tage die Mosel erleben -
direkt im Weingut ab 179,- Euro

Nutzen Sie die günstigen Tage, um die Mosel zu erleben:

  • Montag bis Freitag
  • auf Wunsch zusätzlich buchbar sind Weinprobe, Kellerbesichtigung usw.
  • ideal, um uns, unsere Weine, die Mosel kennen zu lernen (viele Ausflugsziele )
  • Enthalten: 4 Übernachtungen inkl. Frühstück im Weingut, im Doppelzimmer
  • pauschal für nur ab 179,- Euro je Person im Doppelzimmer
  • Auch in unseren Apartments mit Balkon und Moselblick etc.: pauschal für nur ab 245,- Euro je Person!
  • 5 Nächte So-Fr: nur ab 219,- Euro im DZ und 299,- Euro im Apartment je Person

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Zimmer im Weingut | Apartments mit Balkon und Moselblick inkl. Frühstück

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Romantisches Wochenende im Weingut -
von März bis November ab 134,- Euro

  • Zwei Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer im Weingut
  • Kellerführung mit Fassprobe des Neuen Weines
  • traditionelle Weinprobe mit SpundekäsMehr & Inhalt...
  • eine Flasche Wein aufs Zimmer
  • pauschal für nur ab 134,- Euro je Person im Doppelzimmer.
  • pauschal für nur ab 168,- Euro je Person im Apartment mit Balkon und Moselblick etc.
  • 3 Übernachtungen: pauschal ab 168,- Euro je Person im Doppelzimmer oder 222,- Euro je Person im Apartmenr


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Romantisches Wein-Wochenende im Weingut | Romantisches Wein-Wochenende im Apartment Balkon und Moselbick

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Passend zur Saison: Zur Pfisichblüte an die Mosel (März/April) -
Tage des jungen Weines

Noch zeigt sich nur wenig grün in den braunen, steilen Hängen und auf grauen Schiefermauern. Aber von einzelnen zartrosa Farbtupfern bis hin zu ganz rosanen Hängen - in dieser Zeit dominiert der nur hier an der Mosel heimische Rote Weinbergspfirsich unsere sonst so vom Wein geprägte Heimat. Und gerne können Sie auch alle flüssigen Produkt aus dem blutroten Früchten, wie Likör oder Brändern, oder auch einfach die hausgemachte Pfirsichmarmelade passend zur Jahreszeit genießen.

  • Montag bis Freitag
  • Weinprobe mit Spundekäs Mehr & Inhalt...
  • Erleben Sie auch, wie die Natur hier im romantischen Tal neu erwacht und in voller Blüte steht
  • Probieren Sie auch mit uns den neuen Jahrgang. Jetzt, um den April, ist der erste Teil abgefüllt und wartet auf Sie.
  • Kellerbesuch mit Fassprobe des Neuen
  • 4 Übernachtungen im Weingut, Zimmer inkl. Frühstück
  • nur ab 198,- Euro je Person im Doppelzimmer oder 264,- Euro im Apartment mit Balkon, Moselblick etc.

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Pfirsichblüte an der Mosel im Weingut | Pfirsichblüte an der Mosel im Apartment Balkon und Moselbick

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Hauptsaison

In der Hauptsaison (Hauptsaison (HS): Lange Wochenenden, Feiertage und Herbst. 2026: Ostern 3.4. bis 6.4., 1. Mai 1.5. bis 4.5., Christi Himmelfahrt 14.5. bis 17.5., Pfingsten 22.5. bis 25.5., Fronleichnam 4.6. bis 7.6., Herbst 14.8. bis 18.10., gilt auch bei Pauschalangeboten. Zukünftige Jahre entsprechend.) zzgl. 5,- Euro pro Übernachtung und Person.

Weitere Wünsche:

Weinprobe im Weingut inklusive kulinarischer Grundlage
Zusaätzlich Frühstücksbüffet im Weingut: (ist in Gästezimmern inklusive), 14,90 Euro pro Übernachtung und Person (Kinder bis 10 50%, Kinder bis 2 Jahre frei). Die Plätze sind begrenzt.
Leihfahrräder
Ihre Wünsche
z. B. "Zimmer mit Moselblick", "Als Gutschein für Familie Meier"  usw.

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Weitere Fragen und Anmerkungen beantworten wir Ihnen gerne:

 


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Vielen Dank für Ihr Interesse!

Kurzfristige Anfragen (z. B. für das nächste Wochenende) lassen sich aber am Besten telefonisch klären (Tel. (+49) (0) 65 42 - 29 62).

Gesund mit Wein - Maßvoller Genuss

Ihre Entscheidung: Informiert und bewusst genießen. 

Natürlich kann Alkohol negative Auswirkungen haben, bis hin, dass er süchtig macht. Aber: Gerade hochwertiger Wein - maßvoll konsumiert - hat auch bedeutende positive Seiten. Er macht Essen zum Genuss, er schmeckt, bringt Lebensfreude, verbindet Menschen. Und er kann auch Teil einer gesunden (mediterranen) Ernährung sein. 

Maßvoller Konsum ist keine Sucht, und das Gläschen Wein - nicht das zehnfache Vielzahl davon - sicher nicht schädlich. Mehr und mehr erkennt man auch, dass die Art des Getränkes auch einen großen Unterschied macht - handwerklicher Wein vs. Industriespirituosen. 

Wir stellen Ihnen Quellen zur Verfügung.

Genießen Sie bewusst, informiert und mit Spaß und ohne schlechtes Gewissen. 

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3 Fakten auf die Schnelle: Flyer des DWI zu maßvollem gesunden Weingenuss

Aktuelle wissenschaftliche Daten, wie die GBD-Studie 2022 und der NASEM-Bericht von Ende 2024, revidieren das Bild der strikten Abstinenz: Wer Wein moderat und als Teil einer Mahlzeit genießt, profitiert von gesundheitsfördernden Polyphenolen und setzt sich laut Biobank-Studie bei geringen Mengen keinem erhöhten Krebsrisiko aus. Während pauschale Empfehlungen oft auf veralteten Zahlen basieren, zeigen neuere Analysen für Menschen über 40 Jahren bei maßvollem Konsum sogar ein verringertes Sterberisiko – es kommt also weniger auf ein generelles Verbot als vielmehr auf das richtige Trinkmuster und den sonstigen Lebensstil an.

“Die Dosis macht das Gift” und statistisches Rauschen

Ist das Glas Wein am Abend wirklich so gefährlich, wie die DGE behauptet? NEIN. Wer die wissenschaftlichen Ausgangsquellen prüft, erlebt eine Überraschung: Das Dogma, dass bereits der kleinste Schluck Alkohol der Gesundheit schadet, hält toxikologischen und statistischen Standards nicht  stand. Dieser Beitrag deckt auf, warum das Ignorieren von Schwellenwerten (NOAEL) und die Fehlinterpretation von statistischem Rauschen zu falschen Warnungen führen – und warum moderate Weingenießer sich von der aktuellen Panikmache, wissenschaftlich betrachtet, nicht den Genuss verderben lassen müsse

Zudem entlarvt der Text die statistischen Fallstricke, über die selbst große Gesundheitsorganisationen stolpern: Das Suchen nach negativen Effekten bei mäßigem Konsum gleicht oft einem Stochern im zufälligen Datenrauschen, bei dem minimale Korrelationen zu gigantischen Gesundheitsrisiken aufgeblasen werden. Erfahren Sie, warum hohe statistische Signifikanz nicht automatisch ein relevantes Risiko bedeutet und warum Sie Ihren Wein weiterhin genießen können, ohne sich von fragwürdigen Interpretationen die Lebensfreude nehmen zu lassen.

Wein tötet (1) - Bis ins höchste Alter pflegte er in seinem Weinberg - die Weinbergsarbeit und der Wein brachte ihn ins Grab. Ältester Deutscher mit 110 Jahren gestorben. 

Karl Haidle, der als ältester Mann Deutschlands galt, ist im Alter von 110 Jahren verstorben. Er schlief in der Nacht zum 1. November 2025 in seiner Heimatgemeinde, dem Weinbauort Kernen im Remstal (Baden-Württemberg) friedlich ein. Haidle wurde am 2. September 1915 geboren und erlebte zwei Weltkriege. Er wurde 110 Jahre und 60 Tage alt. Bis ins hohe Alter war er aktiv, führte den Haushalt selbstständig, pflegte bis zuletzt seinen Weinberg und fuhr bis 99 Auto.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/aeltester-deutscher-haidle-gestorben-stetten-100.html 

Wein tötet (2) - Der Winzer Pedro Docampo Garcia trank 4 Flaschen Rotwein pro Tag und wurde so aus dem Leben gerissen (107 Jahre). 

Ein Weinbauer aus Spanien leerte alleine jeden Tag vier Flaschen Wein. Jeweils zum Mittag- und zum Abendessen gab es zwei Flaschen Rotwein. Wasser rührte er dagegen niemals an. Im Januar ist der Mann nun im Alter von 107 Jahren gestorben (...)  

Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/selbst-hergestellter-tropfen-spanischer-weinbauer-goennte-sich-taeglich-vier-flaschen-wein-und-wurde-107_id_5262354.html 

Wein tötet (3) - Winzer und Gärtner gehen als letzte in Rente.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/rentenalter-check-welcher-beruf-geht-wann-in-rente-69399429d865906264177e80 

Wein tötet (4) Oh je… Vom deutschem Blut, das den feurigen Südweinen nicht angepasst ist, und steinalten Moselwinzern

Die über 80jährigen Winzer vom Weinbauort Enkirch. (Foto F. Meyer 1930), Quelle: Deutsche Weinakademie, Rudolf Nickenig

Willst du lachen oder weinen? Irrwitzig zum einen, aber auch daneben fundierte Daten - Moselwinzer wurden für damalige Zeiten steinalt. Weiterlesen: Ein Ausflug zu 95 Jahre alten Wein-Geschichten von der deutschen Weinakademie.  

Präventionsexperte: Moderater Weingenuss besser als Abstinenz

Podcast der FAZ: Die WHO rät, gar keinen Alkohol zu trinken. Der Internist und Präventivmediziner Johannes Scholl widerspricht. 

Hier wird endlich Klartext gesprochen: Entgegen der weit verbreiteten Warnung „Kein Alkohol ist sicher“ legt ein führender Präventionsexperte überzeugende Daten vor. Sein Fazit: Ein Glas Wein am Tag zu gutem Essen könnte gesünder sein als völlige Abstinenz – und schützt das Herz sogar besser. Erfahren Sie, warum aktuelle Richtlinien kritisiert werden und für wen der maßvolle Genuss zum Gesundheitsvorteil wird. Klicken Sie hier für die überraschenden Fakten jenseits der pauschalen Warnungen.

Je mehr Wein, desto weniger Alkoholkranke?

Das Weinland Rtheinland-Pfallz hat die wenigsten Süchtogem. Quelle: Barmer

Eine aktuelle Karte der Alkoholabhängigkeit in Deutschland stellt die öffentliche Empörung über Wein als angebliche „Volksdroge“ radikal in Frage. Sie zeigt nämlich ein verblüffendes Paradox: Ausgerechnet die traditionsreichen Weinbauregionen wie Mosel, Rheingau oder Franken weisen die niedrigsten Suchtraten auf. 

Das wahre Problem liegt laut der Analyse nicht im ritualisierten und maßvollem Weingenuss, sondern in der Abhängigkeit von billigen Spirituosen und Kompensationskonsum in strukturschwachen Regionen. Manfred Klimek argumentiert scharf, dass die aktuelle mediale und politische Hetze gegen Wein weniger mit echter Prävention, sondern eher mit ökonomischen Interessen und einem falschen Feindbild zu tun hat. Die zentrale Erkenntnis ist simpel und unbequem: Eine lebendige Genusskultur schützt offenbar mehr, als sie schadet. Wer verstehen will, warum der aktuelle „Krieg gegen Wein“ in die falsche Richtung zieht, sollte diesen klarsichtigen und erfrischend undogmatischen Blick auf die Daten lesen.

Mehr und Quellen: 

Maßvoll genießen - eine Art Suchtprävention

Dr. Claudia Hammer sieht ein Glas Wein zum Abendessen als schönes Ritual, um den Tag ausklingen zu lassen. Neben guten Genen ist der wichtigste Faktor – so der Suchtforscher – das Vorleben im Elternhaus.

Es ist kein Suchtpräventionsprogramm bekannt, das mit Zero-Alkohol (Totalabstinenz) jemals langfristig erfolgreich war. Das war ein Satz, der bei mir vom Vortrag des erfahrenen Suchtexperten hängen blieb. Seiner Ansicht nach könne gerade der Wein in der Suchtprävention eine Chance bieten, genussvollen, kontrollierten Konsum oder auch Konsumverzicht zu erfahren.

 Zwischen Genuss, Kulturgut und Suchtfaktor Neben dem, was Wein für uns ist – Genuss, landwirtschaftliches Produkt, Existenzgrundlage, Kulturgut, soziales Schmiermittel, in Maßen für manche Gesundheit – kommt aber auch die Weinwelt am Faktor Sucht nicht vorbei. 

Mit Recht: Jeder kennt jemanden, der mit Alkohol nicht umgehen kann. Wein enthält nun mal Ethanol. Das Gehirn reagiert darauf, indem es Wohlfühl-Botenstoffe wie Dopamin ausschüttet, was zu einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit führen kann. Aber lange nicht jeder, der Wein trinkt, wird abhängig. Das belegen alleine schon die vielen lebenslangen Genießer und erstaunlich viele werden gesund alt. 

Auch ich trinke gerne Wein. Ein Glas zum Abendessen. Ein schönes Ritual, das den Tag gut ausklingen lässt. Ist das schon eine Art von Sucht? Nach Definition ist Sucht das zwanghafte Verlangen nach bestimmten Substanzen. Diese werden konsumiert, obwohl negative Konsequenzen für einen selbst und für andere damit verbunden sind. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von u.a. genetischer Veranlagung, psychische Faktoren und soziales Umfeld und wird durch Dosissteigerung, Entzugssymptome, gar Kontrollverlust erkennbar. Alles bei mir nicht vorhanden. Entwarnung. 

Strukturen vorgeben: Neben guten Genen ist der wichtigste Faktor – so der Suchtforscher – das Vorleben im Elternhaus. Es muss nicht das traditionelle Familienbild sein. Hauptsache, man verleiht dem Alltag von Kindern eine Struktur, z.B. durch gemeinsame Mahlzeiten. Diese stärkt den Selbstwert und entwickelt Lebenskompetenz. Das ist heute sicher schwerer als vor 50 Jahren. Der gesellschaftliche Druck ist größer, Familien zerfallen… das lässt sich schwer ändern, aber das Starkmachen der Kinder sehr wohl. 

Weiterer Basisstein ist die umfassende Information zu Alkohol, z.B. durch die Schule. Nebenbei könnte man frühzeitig genussvollen, kontrollierten Konsum erlernen. Die Zuhörerschaft wird hellhörig. »Lieber schlau als blau«, hieß ein Präventionsprogramm, das vor über zehn Jahren im Nachgang des sog. Komatrinkens eingesetzt wurde. Ein Experiment, in dem Jugendliche unter Aufsicht (mit Zustimmung der Eltern) kontrolliert ein, zwei Gläser Wein oder Bier konsumierten, um zu lernen, wie Alkohol wirkt. Ein unkonventioneller Ansatz, der wegen großem Widerstand nur in wenigen Schulen umgesetzt wurde. In der »Testgruppe« fanden sich nach drei Monaten signifikant mehr Schüler/innen ohne Komatrinken und sogar mehr, die auf Alkohol verzichteten. Die Schlussfolgerung der Forscher, dass dieser Ansatz eine realistische Prävention sein kann, wurde letztendlich ignoriert. Dazu gehört natürlich auch ein wenig Mut von Schule und Politik. 
Quelle: der deutsche weinbau 24/2025, nachgeforscht

Mäßiger Weinkonsum kann Risiko für Schlaganfälle senk

Eine vom Wine Information Council zitierte Meta-Studie belegt einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Konsum alkoholischer Getränke und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Mäßiger Konsum bedeutet demnach ein geringeres Schlaganfallrisiko, starker Konsum hingegen ein erhöhtes Risiko. Dabei wurde Wein mit einem stärkeren schützenden Effekt identifiziert als andere alkoholische Getränke.

Für diese Arbeit haben die Autoren unter der Leitung von Ahmad A. Toubasi von der medizinischen Universität  insgesamt 125 Studien mit über 21 Millionen Teilnehmern analysiert. Sie gilt als größte und aktuellste Untersuchung zu diesem Thema. Die Autoren betonen, dass die Ergebnisse je nach Einflussfaktoren variieren. Dazu gehöre auch die Art des alkoholischen Getränks. Laut dem Ergebnis korreliert der moderate  eindeutig mit einem geringerem Risiko für Schlaganfall und daraus resultierender Sterblichkeit. Daraus folgern sie, dass ihre Analyse belastbare Belege für eine positive Auswirkung von maßvollem  liefert.

Ärzte sollten ihre Patienten zwar über die schädlichen Auswirkungen eines zu hohen Alkoholkonsums aufklären, aber die Bedeutung des mäßigen Konsums vor allem von  nicht verschweigen.
Quelle: https://magazin.wein.plus/news/maessiger-weinkonsum-kann-risiko-fuer-schlaganfaelle-senken-studie-zeigt-schuetzenden-effekt-klar-auf 



Unsere Weine - ausgezeichnet
 1996-2026 Christian Amlinger