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Wein, Genuss & mehr

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Aromen im Wein

Wein: Aromenfakten

Was können wir schmecken? Aromen vs. Geschmack

Der Geschmacksinn kann durch die Papillen auf der Zunge man die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und herzhaft ("umami", eigentlich Proteine/Eiweiße, oder Geschmacksverstärker wie Glutamat und Hefeextrakt) wahrnehmen.  Im Mundraum kann der Mensch daneben auch metallisch, fettig, prickelnd, adstringierend und scharf warnehmen, manche Speisen können kühl wirken (z.B. Menthol-Bonbons) - ohne dass sie kühl sein müssen. 

Für alle Aromen, also das, was landläufig leider Geschmack genannt wird, ist die Nase zuständig. Also z.B. wenn etwas nach Orange, Anis, Nuss, Schokolade etc. schmeckt, so nehmen wir das retronasal über den Nasen-Rachen-Raum mit der Nase wahr. Alle Aromen werden ausschließlich über die Nase gerochen. Und wie viele verschiedene Aromen der Mensch riechen kann - da streitet sich die Wissenschaft. 60.000, 100.000 oder mehr? Keiner hat sie gezählt.

Ein kleiner Test für Sie: halten Sie sich die Nase zu und dann schmecken Sie. Die Speisen oder auch Wein haben kein Aroma mehr, nur die Grundgeschmacksrichtungen können Sie noch wahrnehmen. 

Wussten Sie schon: Geschmackspräferenzen sind genetisch festgelegt

Deswegen haben wir also 40 verschiedene Weine im Programm ;-).

Auch die Details des Geschmackssinns und speziell die Empfindlichkeit auf Aromen ist genetisch vorgegeben und je nach Mensch stark unterschiedlich. So schmecken z.B. 40% der Tester das Aroma des Grünen Veltliner, das "Pfefferl", mittelgut; 10% sind extrem empfindlich und 4% schmecken es überhaupt nicht!

Ebenso für Aromen wie Aprikosen etc. sind die Mensch stark unterschiedlich empfindlich. Erzähle ich etwas von Pfirsich und Aprikosen im Rieslng: 10%der Zuhörer der Weinprobe schütteln mit den Köpfen, denn sie können es einfach nicht schmecken!

Der beste Weg, um Ihren Geschmackssinn zu schulen, ist einfach mehr Zeit beim Schmecken und identifizieren der Aromen zu verbringen.

Es gibt den angeborenen und erlernten Geschmack. So ist die Vorliebe für Süßes, Salziges und Fettiges angeboren. Der erlernte Geschmack hängt von der Ernährung in der Kindheit ab. Ist man frische Tomaten, so wird dieser Geschmack gespeichert. Ist ein Kind nur Ketschup, so wird dieser Geschmack gespeichert und es kann sein, das frische Tomaten abgelehnt werden und einfach nicht schmecken, Ernährungsvorlieben lassen sich jedoch ein Leben lang verändern. Dabei spielt der Faktor der Gewohnheit eine entscheidende Rolle. Die Faustregel dabei lautet: Was oft gegessen wird, wird auch gerne gegessen.

Das Geschmacksempfingen ist deswegen und eventuell wegen genetischer Unterschiede kulturell stark unterschiedlich. So schmecken beispielsweise französische Weintester die Bitterkeit weniger und die Süße mehr

Und: Frauen sind doppelt so häufig "Superschmecker" als Männer. Ein alte Erklärung ist, dass diese bei den Jägern&Sammlern vor allem gesammelt haben und deswegen Aromen von Früchten, Beeren und Nüssen besser schmecken können mussten, während die Männer Mammute jagten.

 



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 1996-2022 Christian Amlinger