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Klosterruine Stubenmehr zur Weinlage Bremmer Abtei Kloster Stuben... Ganz links der Calmont, links die Klosterruine, in der Mitte die Stubener Halbinsel und rechts hinter der Bremmer Kirchturmspitze der Petersberg. Stuben Halbinsel von Eller aus gesehen. Das Helle in der Mitte rechts ist die Ruine. Badespaß am Naturstrand bei der Ruine. Geschichte des Klosters StubenDas Kloster auf der Stubener Halbinsel wurde Anfang des 12. Jhd. durch die Augustinnerinnen der Abtei Kloster Spriengiersbach gegründet. Fromme, adelige Jungfrauen lebten hier und verbrachten Ihr Leben mit Arbeit in den Weinbergen, dem Weinausbau und dem Gebet. Sie trugen ein weißes Kleid mit großem weißen Kragen, einen schwarzen Mantel, einen schwarzen Schleier und einen Rosenkranz am Gürtel. Das Kloster war dem heiligen St. Nikolaus geweiht. Der Name "Stuben" lässt sich vom lat. "stupa" = kleines Haus ableiten. Damit wurde wohl das erste Haus des Klosters bezeichnet. Weitere wichtige Daten in der Geschichte des Klosters:
Die KlosteranlageDie Krchenruine ist nach Osten ausgerichtet. Die Westwand fehlt. Der Bau ist 45m lang und 10 m breit und weist auf jeder Seite 9 spitzbogige Fenster aus, der Chor besitzt ebenfalls drei derselben. Früher schloss sich direkt an die Kirche der große Weinkeller an, der über 100 Fuder (100.000l) Wein fasste - damals wie heute sehr viel. Einen Teil der Keller hofft man jetzt, durch Ausgrabungen wieder zu entdecken. Weiterhin befanden sich bei der Kirche auch die Gutsgebäude und der Rundgang, von denen allerdings nicht mehr erhalten ist. Um 1560 taucht hier im Kloster Stuben auch das erste Mal der Name Amlinger auf - einer davon war hier in der klostereigenen Weindomäne angestellt. Ab dem 16. Jh. lässt sich der Name Amlinger hier in der Gegend zurückverfolgen. Ab 1780 lockerten sich mehr und mehr die strengen Sitten des Klosters, und das trotz Eingreifen des Abtes zu Springiersbach. Die folgende Geschichte diene dem Leser als abschreckendes Beispiel: Im Kloster der Augustinerinnen zu Stuben feierte man wie jedes Jahr in der großen Kirche das Weihnachtsfest. Doch in diesem Jahr verlief alles anders - mitten in der Christmette gebar eine der eigentlich jungfräulichen Nonnen einen gesunden Knaben. Die Freude war natürlich groß, das sich wie bei Jesu seinerzeit wieder in der Weihnachtsnacht ein Wunder von diesen Ausmaßen (die jungfräuliche Empfängnis) ereignet hatte, und so wurde der Knabe im Kloster aufgenommen und von allen fürsorglichst umsorgt. So wuchs der Knabe inmitten der Klostermauern auf, sogar ein hoher Herr wollte ihn dann später aufnehmen und ihm eine gute Bildung zuteil lassen. Allerdings kam etwas dazwischen - ein weiteres Wunder in Gestalt eines Mädchens. Die fromme Nonne war wieder Mutter geworden, dieses Mal allerdings von einem Mädchen, und mit dem Termin (Sommer) hat es auch nicht hingehauen. Damit war das Wunder als ein reines Werk der Natur entlarvt, und die Nonne musste sich mit Ihren Kindern (und vielleicht auch dem Vater) ein neues Dach über dem Kopf suchen. Ansichten damals...
(Quelle: mit freundlicher Genehmigung Bremm.info) und heute:
Freigelegte ehemalige Keller. Hier und rechts neben dem Kloster war damals Platz für ca. 100 Fuder (= 100.000l) Wein - damals wie heute eine stolze Menge. 2001 neu verputzt strahlt die Klosterruine im hellen Glanz. Die WeineWeine
aus der Bremmer Abtei Kloster Stuben Links
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