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"Amlinger´s Schiefertafel” und Newsletter, Februar 2008Liebe Freunde des Weinguts Amlinger&Sohn! Neef an der Mosel, den 29. Februar 2008 Nur im T-Shirt stehen wir in der Februarsonne... In den Schieferweinbergen ist es sogar im Februar nachmittags so warm, dass man beim Schneiden ins Schwitzen kommt. Die ersten Knospen brechen auf, die ersten Blüten zeigen sich, und man fühlt sich wie an einem schönen Maitag. Ein dann wieder regnerischer Morgen sorgt dann aber dafür, dass ich Zeit habe, Ihnen das Neueste von uns zu berichten. Inhalt:
"Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig,
schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen
Bildern." Der erste 2007erDank extrem langer Reife, dank sehr schönem Wetter im Herbst und dank perfekt reifer und gesunder Trauben verspricht 2007, ein wirklich außergewöhnlicher Jahrgang zu werden. Es ist vor allem die intensive, überbordende Frucht bei gleichzeitiger, moseltypischer Eleganz, die die Weine ausmacht. Jeder Schluck, den wir im Moemnt meistens aus dem Faß genießen, macht Lust auf den nächsten! Ab Mitte März sind viele 2007er zu haben, ab dann wird abgefüllt. Hier die ersten 2007er. Last-Minute-Angebote
"Stückelchen" von Afons Amlinger: Wie das Fell von der Kuh vom Treise Pitter versoffen wurdeQuelle und mehr "Neefer Stückelchen", also Neefer Geschichten: http://www.naves-historia.de/stueckelcher.htm Der Peter Treis hatte seine Kuh geschlachtet. Die beiden Schwiegersöhne Alfons und Alois hatte er beauftragt, das Fell nach Bullay zum Gerber zu bringen. Die Mühe sollte auch nicht umsonst sein. So stand der Treise Pitter, wie Peter er in Neef genannt wurde, den Beiden zu: „Geht ruhig von dem, was ihr für das Fell bekommt, einen Schoppen trinken – es können auch zwei sein“. Das war recht großzügig vom Pitter, der ansonsten ziemlich geizig war. So kurbelte man den Traktor an. Es war ein sogenannter „Elfer Deutz“, der noch vorgeglüht werden musste, um ihn dann mit einer Kurbel anspringen zu lassen. Das Fell wurde auf eine kleine zweirädrige Karre geschmissen und ab ging die Fahrt mit stattlichen 11 PS nach Bullay. Es war am frühen Vormittag. Vom Gerber Zinzius, erhielten sie bares Geld. Umgehend wurde das erstbeste Gasthaus aufgesucht, um die zugestandenen Schoppen zu trinken. Es wurden weit mehr zwei. Die allgemeine Stimmung war gut. Sie stieg, als man die zweite Wirtschaft verließ. Man stellte auch fest, dass man sich gut verstand und der Pitter froh sein kann, solche Schwiegersöhne zu haben. Nun bekam man Hunger. Also fuhr man nach Merl, und kehrte beim Metzger Lawen ein. Da Lawen auch eine Kneipe hatte, bot es sich an, das Steak mit Wein hinunterzuspülen. „Aber nun müssen wir so langsam wieder heim“ meinte Alfons. Doch gerade, als sie zur Tür raus kamen, begegnete ihnen der Karl-Heinz Kallfelz. Der war den beiden gut bekannt, hatte doch Karl-Heinz eine verwandtschaftliche Beziehung zu Neef. „Na, ihr beiden Frohnaturen, wie man es sieht, geht es euch bestens. Kommt doch mal mit mir. Ich zeige euch meinen Keller. Dann könnt ihr einmal den Merler Wein probieren. Die Neefer meinen doch immer, sie hätten den besten Wein der Welt“. Und tatsächlich, der Merler Wein schmeckte gut – vielleicht zu gut. Als Abschied verteilte Karl-Heinz nun noch einen „Aufgesetzten“, den er selbst unter Verwendung von einigen Kräutern und Wurzeln hergestellt hatte. Und wie es so üblich war, stand man auf einem Bei nicht gut und kippte noch einen und noch einen „Wundertrunk“ hinunter. Doch so wunderlich war der scheinbar nicht, denn es traten erhebliche Gleichgewichtsstörungen auf. Mit Mühe und Not torkelten die Beiden zum Traktor, und beim Anlassen desselben löste sich die Kurbel und flog haarscharf an Alfons Kinn vorbei und dann in einem hohen Bogen in eine Hecke. Sie dort ausfindig zu machen und sie zu holen, war ein Schauspiel für sich. Sehr von der Wirkung vom all zu vielen Alkohol gezeichnet tuckerte man nun nach Bullay. Müdigkeit trat nun auf. „Die Schnäpse zum Schluss hätten wir besser gelassen“ lallte Alois. In einer Schlangenlinie befuhr man die Strasse. Es dunkelte schon. Gott sei Dank wurden die beiden Zecher nicht beobachtet. Man kannte allerdings zu dieser Zeit, es war Ende der 50er Jahre, noch kein Alkoholverbot am Steuer. In Bullay sah man ein, dass man fahrunfähig war. Am Anfang des Ortes gab es damals die Schokoladenfabrik Imhoff. Am Pförtnerhäuschen dieser blieben sie halten und bestellten beim Pförtner eine Übernachtung. Man glaubte, das Hotel, das sich in direkter Nachbarschaft befand, erreicht zu haben. Der Pförtner schaute die Beiden groß an, schmunzelte, bot ihnen einen Stuhl an und bestellte bei einer Bediensteten einen starken Kaffee, den ein nettes Fräulein auch gleich brachte. Mit dieser wurde dann noch etwas geschäkert. Dann gab man ihr ein ordentliches Trinkgeld, was die Gemeinschaftskasse ja auch noch zu ließ. Darauf schenkte die schöne Maid jedem der beiden Charmeure eine Tafel Schokolade mit der Bemerkung: „Für eure lieben Frauen, die sich sicherlich freuen, wenn ihr wieder zu Hause seid“. Schließlich rafften sich die Beiden wieder auf und erreichten letztendlich am späten Abend Neef. Dort wurden sie aufgeregt vom Pitter und seiner Frau Fine im Hof empfangen: „Wo ward ihr so lange? Wir dachten schon, es wäre etwas passiert!“ Doch als die Zechkumpanen kaum noch ein vernünftiges Wort herausbrachten und sich herausstellte, dass das Fell so gut wie versoffen war, und als sie dem Pitter und der Fine die Schokolade zur Versöhnung schenken wollten (die ja eigentlich ihren Ehefrauen zugedacht war), zeigte dieser nur kurz mit dem Zeigefinger auf die Stirn und ging kopfschüttelnd ins Haus. „Da haben sich meine Töchter aber die Richtigen ausgesucht“ – waren seine Gedanken und Fine schlug die Hände über den Kopf zusammen und rief: „Mari Ju! – Mari Ju!“ Erzählt von Karl-Heinz Kallfelz, Zell-Merl Sonstige Wein-komische LinksInnovativ: USB-Wein http://www.mensup.fr/usbwine/ Loriot: Abgefüllt und orginalverkorkst von Pallhuiber und Söhne! http://www.youtube.com/watch?v=l09pcjhUJRI Das Meisterpaket: http://www.youtube.com/watch?v=yXnEYMWowxQ |
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